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Creating Effects
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Internationales Symposium im Rahmen des Projekts "transform" Der Leitlinie des Projekts "transform" folgend, das in den Jahren 2005 bis 2008 neue Formen von institutioneller Kritik untersucht, thematisiert das Symposium "Creating Effects" Ideologie und Effekte von Kreativität und ihren Institutionen im postfordistischen Kapitalismus. Wenn Kreativität, Virtuosität und Kommunikation in den letzten Jahrzehnten Hauptaspekte der Produktion ausmachen, so werden erzwungene Arbeit und Ausbeutung offenbar von weichen Formen freiwilliger Flexibilisierung, von Selbst-Kontrolle und Selbst-Prekarisierung begleitet. Aus der Sicht einiger der maßgeblichen zeitgenössischen Theorien stellt das kulturelle Feld eine ambivalente Avantgarde dieser Entwicklung dar. Aus dieser Perspektive sehen sich einige der rezenten Formen von künstlerischer und institutioneller Kritik mit dem Argument konfrontiert, dass sie zur Aufrechterhaltung, Stärkung und Metamorphose der Strukturen, welche sie kritisierten, beigetragen haben. Falls dies tatsächlich zutreffen sollte, stellt sich die Frage, welche Formen von künstlerischer Kritik dieser Figur entsprechen und welche Formen nicht mit solchen Risiken verbunden sind. Was geschah und geschieht genau bei der Verwandlung der Institutionen des kulturellen Feldes in den letzten Jahren? Welche Art von neuen Institutionen geben Strukturen ab, die vielleicht sogar noch besser geeignete Formen von Selbst-Prekarisierung und von Selbst-Ausbeutung von Kreativität darstellen? Gibt es Formen von (Selbst-)Institutionen und instituierenden Praktiken, die widerständige Effekte von Kreativität in postfordistischen Zeiten stärken? Freitag, 10. 11. 2006 (Vorträge in Englisch bzw. Französisch)
Samstag, 10. 11. 2006 (Vorträge in Deutsch)
Das Symposium wird durchgeführt im Rahmen von transform.eipcp.net
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